Opernhaus Bonn zählt zu den markantesten Kulturbauten am Rhein und ist die zentrale Opernspielstätte des Theater Bonn. Das 1965 eröffnete und von den Architekten Klaus Gessler und Wilfried Beck-Erlang entworfene Gebäude prägen seine skulpturale Form, asymmetrische Baukörper und die metallverkleidete Fassade im Stil der Nachkriegsmoderne. Der Große Saal verfügt über 1.024 Sitzplätze und bietet den Rahmen für Opernproduktionen, Konzerte, Tanzaufführungen und weitere große Bühnenveranstaltungen.
Im Inneren verbindet sich eine funktionale Theaterarchitektur mit markanten künstlerischen Elementen, darunter insbesondere die Lichtinstallationen und Kronleuchter des Künstlers Otto Piene. Die verschiedenen Ebenen des Zuschauerraums schaffen eine enge Beziehung zur Bühne, während Akustik und technische Ausstattung auf die Anforderungen von Musiktheater und Orchesteraufführungen abgestimmt sind. Das Haus ist für Gäste mit eingeschränkter Mobilität zugänglich; für Besucher mit geeigneten Hörgeräten steht außerdem eine Induktionsschleife zur Verfügung.
Das Opernhaus liegt unmittelbar am Rhein und an der Kennedybrücke unter der Adresse Am Boeselagerhof 1, 53111 Bonn, Deutschland. Für die Anreise mit dem Auto bietet sich die Operngarage mit Zufahrten vom Brassertufer und vom Am Boeselagerhof an; von dort führt ein Aufzug in Richtung Kassenhalle und Zuschauerebene. Auch die Haltestellen Opernhaus und Bertha-von-Suttner-Platz befinden sich in der Nähe. Weitere Informationen zu öffentlichen Verkehrsverbindungen und zur Fortbewegung innerhalb Bonns folgen im Stadttext weiter unten auf der Seite.